Direktvermarktung

    Regionale Direktvermarktung: So gelingt der Hofladen

    8 Min. Lesezeit

    Direktvermarktung ist das ehrlichste Marketing, das es gibt: Kunden sehen, wo ihr Essen herkommt. Doch der Weg vom 'das könnten wir mal probieren' zum funktionierenden Hofladen ist länger, als viele denken.

    Klein anfangen: der Selbstbedienungs-Schrank

    Die meisten erfolgreichen Hofläden haben mit einem schlichten SB-Schrank für Eier, Kartoffeln oder Honig angefangen. Das senkt das Risiko, baut Stammkundschaft auf und liefert ehrliches Feedback, was die Region wirklich kauft.

    Sortiment: weniger, dafür konsequent

    Ein guter Hofladen hat nicht alles, sondern das Richtige: eigene Produkte plus eine kuratierte Auswahl regionaler Partner. Der Kunde soll spüren, dass jemand jedes Glas, jeden Käse, jedes Brot selbst ausgewählt hat.

    Lieber drei Sorten Käse von einem Käser des Vertrauens als zwölf beliebige Produkte aus dem Großhandel.

    Hygiene, Recht & Steuer – die unsichtbaren Hürden

    Lebensmittelhygiene, Kennzeichnungspflichten, Eichordnung, Umsatzsteuer auf zugekaufte Ware – die Regalwand ist das eine, die Bürokratie dahinter das andere. Ein guter Steuerberater mit Agrar-Erfahrung ist hier Gold wert.

    Tiefergehende Fragen zu diesem Thema? Markus Jehle berät landwirtschaftliche Betriebe auch persönlich – praxisnah, von Landwirt zu Landwirt.

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