Ein BHKW liefert grob ein Drittel Strom, ein Drittel Wärme und verliert ein Drittel als unvermeidliche Verluste. Genau diese Wärme entscheidet, ob eine Anlage langfristig wirtschaftlich läuft.
Klassiker: Heutrocknung
Eine Heubelüftung ist einer der wertvollsten Wärmeabnehmer. Sie veredelt das wichtigste Grundfutter, spart Importsoja und macht den Betrieb wetterunabhängiger – im Detail erklärt im Beitrag zur Warmluft-Heutrocknung.
Nahwärmenetze ins Dorf
Wo Hofstellen und Wohnhäuser nah beieinander liegen, lohnt sich oft ein Nahwärmenetz. Nachbarn, Schule oder Gemeinde werden günstig mit Wärme versorgt – und der Anlagenbetreiber hat verlässliche Erlöse über den KWK-Bonus.
Voraussetzung sind kurze Leitungswege, gute Wärmedichte und eine ehrliche Kalkulation der Investitionskosten.
Eigene Gebäude: Wohnhaus, Stall, Werkstatt
Wer noch mit Heizöl heizt, sollte zuerst alle eigenen Gebäude an die BHKW-Wärme anschließen. Das spart fossile Energie, senkt Betriebskosten und verbessert den jährlichen Wärmenutzungsgrad – ein wichtiger Faktor in der EEG-Vergütung.
Tiefergehende Fragen zu diesem Thema? Markus Jehle berät landwirtschaftliche Betriebe auch persönlich – praxisnah, von Landwirt zu Landwirt.
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